Martin Palmeri: Misa Tango

Klassik trifft Tango -
Musik - Tanz - Experiment

Das Sommerkonzert des Oratorienchores, seit einigen Jahren „Klassik trifft“, vereint in diesem Jahr die liturgische Form der Messvertonung mit den musikalischen Stil- und Klangfarben des Tango Nuevo.

Ergänzt wird das Konzertprogramm an diesem Samstag um 20:30 Uhr durch eine Milonga (=Tango-Tanzveranstaltung).

(Eine weitere Aufführung findet am 10.07. um 16 Uhr statt)

Martín Palmeri, 1965 in Buenos Aires geboren, entstammt einer europäischen Einwandererfamilie. Seine Kompositionen sind inspiriert von den Werken Astor Piazzollas, der als „Vater“ des Tango Nuevo gilt. Klassik und Jazzelemente nahmen bei ihm einen nie da gewesenen Raum ein, so dass sich sein Tango in ein Werk für Zuhörer, nicht ausschließlich für Tänzer entwickelte. Die Erfindung dieses sogenannten „Tango Nuevo“ als künstlerische Überhöhung des Tango Argentino inspirierte Martín Palmeri in seinem inzwischen umfangreichen Oeuvre. Seine Misa Tango widmete er dem aus Argentinien stammenden Papst Franziskus, der eine ausgesprochene Vorliebe für die Musik seiner Heimat hat.

Als Instrumentarium wählte Palmeri die Klangfarben eines typischen Tangoorchesters, bestehend aus Streichern, Klavier und Bandoneon.

Einen weiteren Programmteil des Abends bilden die Siete canciones populares españolas ("Sieben spanische Volkslieder“) des nach Argentinien emigrierten Komponisten Manuel de Falla. In sieben Liebes-Liedern greift er auf volksliedhafte Melodien Andalusiens zurück. Das perfekte Einfangen verschiedener Stimmungen führte dazu, dass sich der kleinen Liederzyklus in vielen Bearbeitungen auch für andere Instrumente verbreitete.

Oratorienchor und Jugendkantorei Pforzheim
Cuarteto Rotterdam
Bachorchester Pforzheim
Marie Seidler, Sopran
Mirari Erbiti und Diego Romero, Showtanz
Leitung: Heike Hastedt

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Sa 9.7.
19:00 ‐ 22:00 Uhr
Evang. Stadtkirche Pforzheim Bachorchester Jugendkantorei Pforzheim Oratorienchor Pforzheim